Hochleistungs-Ladetechnologie
akroVA entwickelt patentierte Hochleistungs-Ladestecker-Systeme für Elektrofähren, Minen-Dumper und Schwerlast-Anwendungen — bis 6 MW Ladeleistung. Die Technologie wurde durch die RWTH Aachen getestet und dokumentiert.
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Vor Ort
CLMW-Architektur
Das patentierte CLMW-Prinzip (Cool Load Megawatt) basiert auf einer radial-kontaktierenden, konzentrischen und kompakten Architektur — und ermöglicht damit extreme Dauerladeleistungen bei geringem Gewicht und kleiner Bauform.
Luftgekühlt — für mobile und dezentrale Hochleistungs-Anwendungen ohne Kühlinfrastruktur
Wassergekühlt — für stationäre und schiffsgebundene Hochleistungs-Anwendungen mit Kühlinfrastruktur
RWTH Aachen · DIN EN 62196-1: Bei 4.000 A Dauerbetrieb alle berührbaren Flächen unter 50 °C
Ergonomie & Automatisierung
Trotz extremer Leistungsdichte bleibt das CLMW-System handhabbar. Kompaktes Format, geringes Gewicht und Orientierungsfreiheit beim Konnektieren ermöglichen manuelle und automatisierte Bedienung.
Vergleich Stecker zu Stecker: Stand der Technik vs. CLMW
Ein wassergekühlter Stecker nach aktuellem Stand (900 kW) benötigt für eine vollständige Batterieladung von 1.800 kWh rund 2 Stunden. Ein einzelner CLMW-Stecker mit 6 MW überträgt dieselbe Energiemenge in unter 18 Minuten.
Anwendungsfelder
Schwere Elektrofahrzeuge zu Land, Wasser und in der Luft können heute nicht mit ausreichend Strom versorgt werden. CLMW schließt diese Lücke — mit konkreten Anwendungen in Bergbau, Schifffahrt und Industrie.
Schnellladung im Fährbetrieb während regulärer Liegezeiten, mit 6 MW wassergekühlt.
1,5 MW luftgekühlt — kein Kühlnetz nötig, flexibel einsetzbar.
Minen-Kipper ≥ 250 t und Untertagefahrzeuge, mit 6 MW für maximale Ladegeschwindigkeit.
Havenanlagen, Industriegelände und Logistikzentren mit eigenem Fahrzeugbetrieb — ideale Umgebung für proprietäre Hochleistungs-Ladeinfrastruktur.
E-Ladeinfrastruktur
Hochleistungsladen erfordert mehr als nur einen starken Stecker — das Gesamtsystem aus Netzanschluss, Pufferspeicher und Lademanagement muss zusammenspielen.
Hochleistungs-Ladesysteme erfordern in der Praxis stationäre Pufferbatterien, um Lastspitzen im Netz abzufangen. Aktuelle Installationen zeigen: Ein stationärer 1.800-kWh-Pufferspeicher ermöglicht auch an schwachen Netzpunkten zuverlässige Hochleistungsladung — gespeist unter anderem durch Photovoltaik.
6 MW CLMW gegenüber 900 kW Stand der Technik — pro Stecker, mit einem Bruchteil der Ladezeit.
Technologievorteil
Bisherige Hochleistungs-Ladestecker scheitern am physikalischen Grundproblem: Der Strom fließt durch eine zu kleine Kontaktfläche — wie ein Kamel durch ein Nadelöhr.
Eine Zapfpistole an einer Tankstelle bedient täglich dutzende Fahrzeuge — weil Tanken nur wenige Minuten dauert. Für Ladesysteme gilt dasselbe Prinzip: Je schneller ein Fahrzeug geladen ist, desto mehr Fahrzeuge kann eine einzige Ladestation bedienen.
Bleibt die Ladeleistung niedrig, blockiert jedes Fahrzeug die Station für Stunden — es werden ein Vielfaches an Ladepunkten benötigt. Das treibt die Infrastrukturkosten in die Höhe, bevor ein einziges Fahrzeug bewegt wurde.
CLMW dreht diesen Hebel um: Mit Ladezeiten im Bereich von Minuten sinkt der Bedarf an Ladepunkten drastisch. Je schneller geladen wird, desto günstiger wird die gesamte Ladeinfrastruktur — pro Fahrzeug und pro Standort.
Langfristig bedeutet das: Wenn Laden so schnell wird wie Tanken, wird die Welt nicht mehr Ladesäulen brauchen als heute Zapfsäulen — nicht mehr, nicht weniger. Die Ladeinfrastruktur der Zukunft entspricht in ihrer Dichte genau der heutigen Tankstelleninfrastruktur. Voraussetzung dafür ist Ladeleistung im Megawatt-Bereich.
Genau deshalb braucht die Energiewende im Fahrzeugbereich CLMW — als Schlüssel zu einer Ladeinfrastruktur, die wirtschaftlich und skalierbar ist.
Geschäftsmodell
Die ersten Funktions-Prototypen sollen in realen Betriebsumgebungen eingesetzt werden: mit einer Fähre in Norwegen sowie Minenkipper einer australischen Minengesellschaft sollen den Anfang machen. Jeweils mit einem Ladeport, eine Ladesäule — realer Einsatz unter Betriebsbedingungen als Grundlage für die finale Verbesserung.
CLMW soll langfristig als proprietärer „quasi Ladestandard" im Heavy-Duty-Segment etabliert werden — für Fahrzeughersteller, die maximale Ladeleistung ohne Kompromisse benötigen. Dieser Erfolg wird die Etablierung des CLMW als quasi-Standard für alle ultra-charging Applikationen ermöglichen.
Finanzierungsrunde
akroVA befindet sich in der Pre-Seed-Phase für den Vertrieb und sucht strategische Investoren für den Funktionsprototypenbau, den In-Field-Test sowie die Markteinführung.
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Gründerteam
Über uns
akroVA GmbH ist ein Spinoff der paXos Solar GmbH und wurde 2026 gegründet. Wir bringen die patentierte Cool Load Megawatt (CLMW) Technologie — entwickelt und erprobt durch paXos — in die industrielle Serienreife und den Markt.
Akropolis kennt jeder — “polis” = Stadt, “akro” = höchste (also “höchste Stadt”). VA wiederum ist die elektrische Leistung — entsprechend ist akroVA die höchste elektrische Leistung … voilà!
Peter Hakenberg
Geschäftsführer · Gesellschafter · Erfinder
Timm Hölterhoff
Geschäftsführer · Gesellschafter · Operating Officer
Forschungsförderung
Im Forschungsprojekt IDEAL (Innovative DC-Technologie zur nachhaltigen Integration moderner Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität) wird der paXos-Hochleistungsladestecker - die technologische Basis des akroVA CLMW-Systems - gemeinsam mit der RWTH Aachen, der elexon GmbH und der Siemens AG erforscht und weiterentwickelt.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.