Power2Drive 2026 • München • 23.-25. Juni 2026 • Besuchen Sie uns auf dem GLS Mobility Stand, Halle B6, Stand 576
Live-Demos täglich 9:00-10:00, 12:00-13:00 und 15:00-16:00 Uhr

Hochleistungs-Ladetechnologie

Ultra Charging für schwere Elektrofahrzeuge

akroVA entwickelt patentierte Hochleistungs-Ladestecker-Systeme für Elektrofähren, Minen-Dumper und Schwerlast-Anwendungen — bis 6 MW Ladeleistung. Die Technologie wurde durch die RWTH Aachen getestet und dokumentiert.

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Power2Drive Award 2023

Peter Hakenberg und Timm Hölterhoff — Gründer akroVA GmbH Power2Drive Award Winner
Live auf der Power2Drive • 23.-25. Juni 2026
Halle B6, Stand 576 auf dem GLS Mobility Stand
Live-Demos täglich 9:00-10:00 • 12:00-13:00 • 15:00-16:00 Uhr

Vor Ort

akroVA auf der Power2Drive 2026

akroVA 6 MW Ladesäule auf dem GLS Mobility Stand, Power2Drive 2026
Hier unsere 6 MW Ladesäule auf dem GLS Mobility Stand.

Mehr über GLS Mobility auf der Power2Drive

CLMW-Architektur

Die CLMW-Technik

Das patentierte CLMW-Prinzip (Cool Load Megawatt) basiert auf einer radial-kontaktierenden, konzentrischen und kompakten Architektur — und ermöglicht damit extreme Dauerladeleistungen bei geringem Gewicht und kleiner Bauform.

1,5 MW
Basisleistung

Luftgekühlt — für mobile und dezentrale Hochleistungs-Anwendungen ohne Kühlinfrastruktur

6 MW
Höchstleistung

Wassergekühlt — für stationäre und schiffsgebundene Hochleistungs-Anwendungen mit Kühlinfrastruktur

Technologie getestet

RWTH Aachen · DIN EN 62196-1: Bei 4.000 A Dauerbetrieb alle berührbaren Flächen unter 50 °C


Kühlung & Wärmemanagement

  • Luftgekühlt — sehr einfache und kostengünstige Kühlung
  • Wassergekühlt — für maximale Dauerleistung
  • Direkte Kühlung der Kontakte und des Kabels
  • Überdruck-System für raue Umgebungsbedingungen
  • Sichere Signalübertragung über integriertes CAN-Kommunikationsprotokoll
  • Skalierbar bis 40 MW

Technische Daten

  • ca. 5.800 mm² Kontaktfläche pro Pol
  • 4.000 A Nennstrom · 1.500 V Nennspannung · 4.500 V Prüfspannung
  • 99,6 % Wirkungsgrad bei Volllast
  • 1,45 mΩ Gesamtwiderstand — minimale Verluste
  • 100.000 Steckzyklen ausgelegt
  • Steckergewicht: 4 kg · Kabellänge bis 25 m

Ergonomie & Automatisierung

Die Handhabung

Trotz extremer Leistungsdichte bleibt das CLMW-System handhabbar. Kompaktes Format, geringes Gewicht und Orientierungsfreiheit beim Konnektieren ermöglichen manuelle und automatisierte Bedienung.

  • Kompakte Bauform trotz Megawatt-Leistung
  • Geringes Eigengewicht — manuelle Handhabung möglich
  • Orientierungsfrei beim Verbinden (360°-Drehsymmetrie)
  • Nahezu kraftfreies Einstecken — Kontaktschluss erfolgt reibungsfrei per Servo
  • Gesteuerter Kontaktschluss per Servomotor — zusätzliche Betriebssicherheit
  • Geeignet für Ladebrücken und Roboterarme
  • Kein Verschalten möglich — Fehlbedienung ausgeschlossen

Vergleich Stecker zu Stecker: Stand der Technik vs. CLMW
Ein wassergekühlter Stecker nach aktuellem Stand (900 kW) benötigt für eine vollständige Batterieladung von 1.800 kWh rund 2 Stunden. Ein einzelner CLMW-Stecker mit 6 MW überträgt dieselbe Energiemenge in unter 18 Minuten.

CLMW Ladestation — manuelle Handhabung durch Timm Hölterhoff

Anwendungsfelder

Der Markt

Schwere Elektrofahrzeuge zu Land, Wasser und in der Luft können heute nicht mit ausreichend Strom versorgt werden. CLMW schließt diese Lücke — mit konkreten Anwendungen in Bergbau, Schifffahrt und Industrie.

Elektrofähren

Schnellladung im Fährbetrieb während regulärer Liegezeiten, mit 6 MW wassergekühlt.

Elektrische LKW

1,5 MW luftgekühlt — kein Kühlnetz nötig, flexibel einsetzbar.

Heavy Dumper & Mining

Minen-Kipper ≥ 250 t und Untertagefahrzeuge, mit 6 MW für maximale Ladegeschwindigkeit.

Geschlossene Fuhrparks

Havenanlagen, Industriegelände und Logistikzentren mit eigenem Fahrzeugbetrieb — ideale Umgebung für proprietäre Hochleistungs-Ladeinfrastruktur.

E-Ladeinfrastruktur

Die E-Lade-Infrastruktur

Hochleistungsladen erfordert mehr als nur einen starken Stecker — das Gesamtsystem aus Netzanschluss, Pufferspeicher und Lademanagement muss zusammenspielen.

Batteriepufferung

Hochleistungs-Ladesysteme erfordern in der Praxis stationäre Pufferbatterien, um Lastspitzen im Netz abzufangen. Aktuelle Installationen zeigen: Ein stationärer 1.800-kWh-Pufferspeicher ermöglicht auch an schwachen Netzpunkten zuverlässige Hochleistungsladung — gespeist unter anderem durch Photovoltaik.

  • Pufferspeicher entkoppelt Ladevorgang vom Netzanschluss
  • Kombination mit erneuerbaren Energien (PV) möglich
  • Hohe C-Raten: CLMW ermöglicht schnelle Entlade- und Laderaten der Fahrzeugbatterie
  • Integration in bestehende Ladeinfrastruktur möglich
6,7×

Leistungsvorteil pro Stecker

6 MW CLMW gegenüber 900 kW Stand der Technik — pro Stecker, mit einem Bruchteil der Ladezeit.

Technologievorteil

Warum CLMW?

Bisherige Hochleistungs-Ladestecker scheitern am physikalischen Grundproblem: Der Strom fließt durch eine zu kleine Kontaktfläche — wie ein Kamel durch ein Nadelöhr.

Vergleich: konventionelle Zapfpistole vs. akroVA CLMW Ladestecker
Links: konventionelle Tankpistole. Rechts: akroVA CLMW-Ladestecker — gleiche Handlichkeit, 6 MW Dauerleistung.

Ladeleistung bestimmt Infrastrukturkosten

Eine Zapfpistole an einer Tankstelle bedient täglich dutzende Fahrzeuge — weil Tanken nur wenige Minuten dauert. Für Ladesysteme gilt dasselbe Prinzip: Je schneller ein Fahrzeug geladen ist, desto mehr Fahrzeuge kann eine einzige Ladestation bedienen.

Bleibt die Ladeleistung niedrig, blockiert jedes Fahrzeug die Station für Stunden — es werden ein Vielfaches an Ladepunkten benötigt. Das treibt die Infrastrukturkosten in die Höhe, bevor ein einziges Fahrzeug bewegt wurde.

CLMW dreht diesen Hebel um: Mit Ladezeiten im Bereich von Minuten sinkt der Bedarf an Ladepunkten drastisch. Je schneller geladen wird, desto günstiger wird die gesamte Ladeinfrastruktur — pro Fahrzeug und pro Standort.

Langfristig bedeutet das: Wenn Laden so schnell wird wie Tanken, wird die Welt nicht mehr Ladesäulen brauchen als heute Zapfsäulen — nicht mehr, nicht weniger. Die Ladeinfrastruktur der Zukunft entspricht in ihrer Dichte genau der heutigen Tankstelleninfrastruktur. Voraussetzung dafür ist Ladeleistung im Megawatt-Bereich.

Genau deshalb braucht die Energiewende im Fahrzeugbereich CLMW — als Schlüssel zu einer Ladeinfrastruktur, die wirtschaftlich und skalierbar ist.

Das Problem bisheriger Systeme

  • Kleine Kontaktflächen → hoher Widerstand → extreme Hitzeentwicklung
  • Stecksystem und Kühlung dominieren Bauvolumen und Gewicht
  • Thermische Grenze pro Stecker: Aktuelle wassergekühlte Systeme erreichen max. 900 kW — trotz aufwändiger Kühlung und sind nicht weiter skalierbar
  • Mechanische Empfindlichkeit durch Steckgeometrie von Pin in federbelastete Buchse

Die CLMW-Lösung

  • Maximierte Kontaktfläche durch Cool Load Megawatt-Architektur
  • Kraftschluss durch Servoanpressen
  • Revolutionär reduzierter Übergangswiderstand
  • Extrem geringere Verluste von < 0,4 % (bei 4 m Kabellänge) — drastisch weniger Wärmeentwicklung
  • Patentiert — weitreichender IP-Schutz durch Patente und Gebrauchsmusterschutz

Geschäftsmodell

akroVA Strategie

Erste Prototypen

Die ersten Funktions-Prototypen sollen in realen Betriebsumgebungen eingesetzt werden: mit einer Fähre in Norwegen sowie Minenkipper einer australischen Minengesellschaft sollen den Anfang machen. Jeweils mit einem Ladeport, eine Ladesäule — realer Einsatz unter Betriebsbedingungen als Grundlage für die finale Verbesserung.

Langfristige Vision

CLMW soll langfristig als proprietärer „quasi Ladestandard" im Heavy-Duty-Segment etabliert werden — für Fahrzeughersteller, die maximale Ladeleistung ohne Kompromisse benötigen. Dieser Erfolg wird die Etablierung des CLMW als quasi-Standard für alle ultra-charging Applikationen ermöglichen.

Finanzierungsrunde

Investoren & Wachstum

akroVA befindet sich in der Pre-Seed-Phase für den Vertrieb und sucht strategische Investoren für den Funktionsprototypenbau, den In-Field-Test sowie die Markteinführung.

  • Technologie wurde durch die RWTH Aachen getestet und dokumentiert
  • Patentiertes Kerntechnologie-IP — exklusive Lizenz paXos Solar GmbH an akroVA GmbH
  • Erfahrenes Gründerteam: Erfinder + Operating Officer
  • BAFA INVEST: 15 % Investitionszuschuss für qualifizierte Business Angels
BAFA INVEST
Fundernation
RWTH ✓

Roadmap

  • HeutePre-Seed, Investorensuche, BAFA INVEST
  • Phase 1Prototypenbau — erste Einsätze: Fähre Norwegen & australische Minengesellschaft
  • Phase 2Feldtest in realer Umgebung
  • Phase 3Serienreife & Markteintritt

Interesse an einer Beteiligung? Kontakt aufnehmen →


Gründerteam

Die Köpfe hinter akroVA

Über uns

Kontakt

akroVA GmbH ist ein Spinoff der paXos Solar GmbH und wurde 2026 gegründet. Wir bringen die patentierte Cool Load Megawatt (CLMW) Technologie — entwickelt und erprobt durch paXos — in die industrielle Serienreife und den Markt.

Warum der Name akroVA?

Akropolis kennt jeder — “polis” = Stadt, “akro” = höchste (also “höchste Stadt”). VA wiederum ist die elektrische Leistung — entsprechend ist akroVA die höchste elektrische Leistung … voilà!


Gründerteam

Peter Hakenberg

Geschäftsführer · Gesellschafter · Erfinder

Timm Hölterhoff

Geschäftsführer · Gesellschafter · Operating Officer

Entwicklerteam

Erfinder
Peter Hakenberg
Elektrotechnik
Julian Münzberg
Eduard Maier
Jost Tewes
Paul Seeger
Fluid Dynamik
Anita Glaubetz
Karsten Birkholz
Engineering
Karsten Birkholz
Eduard Maier
Testing
Julian Münzberg
Eduard Maier
Benedikt Mortimer (RWTH Aachen)
Peter Hakenberg
Kühlung extern
Alex Egoschkin
Prototypenbau
Julian Münzberg
Eduard Maier
Jost Tewes
Paul Seeger
Peter Hakenberg
Alex Egoschkin
Dauerlauftest / Erprobung
Dominik Rahn

Schreiben Sie uns

akroVA GmbH

ultra charging

  • Web www.akrova.de
  • Adresse Karl-Benz-Straße 9
    40764 Langenfeld
  • Sitz Langenfeld
  • Registergericht Amtsgericht Düsseldorf,
    HRB 112980

Forschungsförderung

Forschungsprojekt IDEAL

Im Forschungsprojekt IDEAL (Innovative DC-Technologie zur nachhaltigen Integration moderner Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität) wird der paXos-Hochleistungsladestecker - die technologische Basis des akroVA CLMW-Systems - gemeinsam mit der RWTH Aachen, der elexon GmbH und der Siemens AG erforscht und weiterentwickelt.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages